Flying with the Champions 1. Tag – 2. Block

Gestern schon wieder erster Flugtag hier in Kiripotib

… mit der neuen Truppe und in Bitterwasser hieß es Abschied nehmen von den Teilnehmern der ersten Woche. Das doch gute Wetter in den letzten Tagen hat ein wenig den Ausfall der ersten drei Tage kompensieren können.

Am Abend in einer netten stimmigen Runde wurden noch Diplome überreicht, eine kleine Erinnerung an die Teilnahme bei dieser doch einmaligen Veranstaltung.

Gleichzeitig mit dem Abschied der Teilnehmer, auch Andy Lutz als Champion verlässt uns nach einer Woche wieder, konnten auch die Teilnehmer der zweiten Woche begrüßt werden.

Dies sind nun Peter Ocker aus Deutschland, Carl Bauer aus England, Roman Michalovski aus USA und Walter Mayer aus Österreich. Zu den Champions  Wolfgang Janowitsch und Reinhard Schramme ist Arndt Hovestadt dazu gekommen, Stefano Ghiorzo ist von Kiripotib nach BIWA gewechselt, wieder eine starke Truppe die hier unterrichtet.

Heute strahlend blauer Himmel und Bernd als Obermeteorologe spricht schon von guten Bedingungen weit im Osten.

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Bericht von Flying with the Champions aus Bitterwasser

Nachdem endlich die Fluggenehmigung da war, war natürlich die Freude groß – endlich sollte es losgehen.

Schnell waren die Flugzeuge und Trainer entsprechend eingeteilt und das wichtigste war nun einfach mal zu fliegen.

Andrea Abt mit Reinhard Schramme im Arcus, Oskar Tollich mit Wolfgang Janowitsch in der ASG 32 und Toni Leuenberger mit Andy Lutz ebenfalls im Arcus. Nach dem offiziellen Briefing in Bitterwasser hatte sich die Truppe in die BIWA Lounge zurückgezogen um das Flying with the Champions Briefing zu halten. Geleitet durch Wolfgang wurde über Wetterlage und die daraus fälligen Entscheidungen vom Vortag gesprochen. Alle Teilnehmer tauschten Ihre neuen Erfahrungen untereinander aus, plötzlich mal wieder mit jemanden zu fliegen, der einem die eine oder andere negative Gewohnheit wieder ans Tageslicht brachte.

Der Weg ist das Ziel und oft sieht man die Wolke ganz weit vorne, vergisst aber den richtigen und entscheidenden Flugweg bis dorthin. Alle Teilnehmer hatten sich dafür ausgesprochen, eher gemeinsam abzufliegen, also einen Grand Prix Start zu machen, da das Erlebnis des teilweise gemeinsamen Fluges, vor allem im morgentlich noch blauen Himmel ein weitaus größeres Erlebnis darstelle, als eben „nur“ alleine loszufliegen. So wurden am Donnerstag und Freitag jeweils gemeinsam die gestellte Aufgabe geflogen.

Heute wurde bedingt durch die gewittrige Wettervorhersage die Aufgabe: Abflug Bitterwasser – Rehobot Station – Kiripotib – Kalkrand und zurück nach Bitterwasser gestellt. Da die Gewitterneigung dann doch nicht so extrem war, wurde der Schenkel Kalkrand in Richtung ca. 40 km südwestlich von Maltahöhe angeflogen und dann erst wieder zurück nach Bitterwasser.

Die Gewitter erreichten dann doch auch noch Bitterwasser, aber alle Teilnehmer waren rechtzeitig wieder auf der Pfanne gelandet. Alle waren glücklich wieder einen tollen und vor allem lehrreichen Flug hinter sich gebracht zu haben.

„ So wäre ich nie geflogen“ – „ich habe heute einen 6 Meter Bart von unten bis oben ausgekurbelt“ – wir waren ganz schön tief und da ist man dann doch beruhigt wenn hinter einem noch ein Champion sitzt – waren die ersten Worte der Teilnehmer.

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Quelle: Ludwig Starkl – www.rent-a-glider.com

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